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Seeelfen
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Lebensraum
Das Reich der Seeelfen mag nur klein sein, doch sind sie die uneingeschränkten Herrscher über dieses Gebiet. Ihr Leben im Wasser hat sie sich perfekt an die Umgebung anpassen lassen. Sie leben sowohl auf der Insel als auch direkt in dem umgebenden Ozean.
Die Insel Folas ist von scharfen Klippen umgeben, welche Schutz vor größeren Schiffen bieten. Ein Durchkommen ist nahezu unmöglich, eine Erfahrung die sie selbst schon vor langer Zeit machen mussten. Jetzt sind sie nur allzu dankbar, denn ist das doch ein gewaltiger Schutz für.
Die ganze Insel ist mit Palmen und Büschen übersäht. Was eine reiche Tier und Pflanzenwelt ermöglicht.
Körperbau und Aussehen
Die Seeelfen sind als einzigstes Elfenvolk den anderen Elfen am unähnlichsten. Zwar sind die grundsätzlichen Dinge, wie Augenfarbe etc. gleich doch gibt es einige markante Unterschiede. So besitzen sie ein weiteres Augenlied. Jenes ist nahezu durchsichtig und ermöglicht das problemlose Tauchen in dem salzigen Wasser des Ozeans. Ihre Haut ist wesentlich brauner und vom Wetter und Salzwasser gegerbt. Ebenso scheinen sie einen wesentlich kräftigeren Oberkörper zu haben, was wohl an den vielen Tauchgängen liegt.
Jeder erwachsene Seeelf trägt einen kleinen Diamanten um den Hals. Dieser hat im Grunde zwei verschiedene Arten von Atmungszaubern auf sich geladen. Der Erste überdeckt den Seeelfen mit einer dünnen Schicht, mit der er Atmen kann und mit der seine Kleidung geschützt ist. Der zweite Zauber lässt den Elfen, Züge von Unterwassertieren annehmen, wie Kiemen und Flossen. Der Zauber hält im Durchschnitt 1 Stunde, bei mächtigeren Elfen auch 2 oder 3 Stunden. Die Dauer des Zaubers richtet sich nach der mentalen Kraft des Elfen.
Auch ist ihr Magiesinn um einiges zurückgebildeter als bei den anderen Elfenvölkern. Im Laufe der Zeit haben sie als einzigste magisches Wissen das Wissen um die Elementarmagie Wasser und in geringem Maße die Verwandlung erhalten.
Lebensweise
Im der Mitte auf der Insel Folas befindet sich eine Statue von Nyrgo, welche die Elfen zu Mut und Ehre antreibt. Jener großartiger Elf hat das Überleben auf der Insel erst möglich gemacht und hat trotz aller widrigen Umstände weiter gekämpft. Daher ist die Statue als Mahnmal an die schwere Zeit und das man alles schaffen kann ihm zu ehren nach seinem Tod aufgestellt worden.
Jedes Dorf auf Folas ist nur sehr klein gehalten und stets auf erhöhter Position gebaut. Auch hier versuchen die Elfen stets möglichst wenig die Umgebung zu belasten. Es werden dennoch Kräuter zur Würzung der Mahlzeiten oder zur Heilung angebaut. Auch findet man kleinere Felder.
Die Seeelfen treiben eher wenig Handel und wenn dann meist um Metall zu erwerben. Ab und an kommt es aber vor das ein Elf sich von einem Menschenschiff anheuern lässt, wo sie wegen ihren Talenten sehr beliebt sind. Auch die Seeelfen genießen diese Ausflüge auf der See sehr. Dennoch zieht es sie stets wieder in ihre Heimat zurück.
Das Ritual des Erwachsenwerdens:
Alle 3 Jahre treffen sich die jugendlichen Elfen an der Statue des Nyrgos, um das Ritual des Erwachsenwerdens durchzuführen. Dieses Ritual ist eine Art Training, das die Elfen auf das dennoch harte Leben auf Folas vorbereiten soll.
Im ersten Jahr des Trainings wird ihnen gezeigt wie man mit Dreizack und Netz umgeht. Nach Ablauf des zweiten Jahres wird ihnen per Zauber das dritte Augenlied verabreicht und sie lernen Unterwasser zu jagen.
Im letzten Jahr lernen sie das Zubereiten von Fischen und Algen, das Bauen von Kanus und ein wenig Magieunterricht. Nach Abschluss der 3 Jahre erhalten sie den Diamant, als Zeichen ihrer Vollwertigkeit.
Seeelfen haben im Tierreich des Wasser die Delphine als ihre besonderen Freunde gefunden. Mit ihnen können sie per Telepathie kommunizieren. Ein Seeelf der einem Delphin hilft, wird dessen Unterstützung immer bekommen. Und auch ein Seeelf wird diesem Tier stets in Not helfen.
Einstellung gegenüber anderen Völkern
Menschen: Sie sehen die Menschen als willige Handelspartner an, jedoch sind sie diesen eher misstrauisch gegenüber gestellt. Menschen sind für sie Narren, die das Boot auf dem sie treiben versenken. Sie rauben der Natur mehr als sie benötigen. So stört es sie nicht, dass viele Menschen an dem Genussmittel der Kakota versterben, denn es war die Entscheidung der Menschen und ist eher ein gelöstest Problem als ein Schaden. Dies soll jedoch nicht heißen, dass sie den Tod eines Menschen gut heißen, sie sehen lediglich deren eigenes verschulden darin und es interessiert sie nicht. Anders sieht es schon bei Kindern aus. Zu diesen sind sie stets freundlich und versuchen ihnen zu helfen, wann es nur geht. Sie sind strikt dagegen, dass die Kinder mit der Kakota in Berührung kommen und haben ihnen gegenüber keine Vorurteile und geben ihnen keine Schuld an den Taten der Menschen, eher sehen sie in ihnen eine Möglichkeit die Menschheit zu verbessern.
Elfen: Die anderen Elfenvölker sind und bleiben deren Brüder.
Orks und Minotauren: Sie hassen beide Völker, auch wenn sie mit ihnen nur wenig zu tun haben. Das basiert größtenteils auf Vorurteilen und der Kriegslust der Orks. Sie treiben grundsätzlich keinen Handel mit Orks und dass ein Seeelb einen Ork akzeptiert kann sehr lange Zeit dauern. Da haben es die Minotauren schon etwas einfacher aber auch nicht wirklich leicht.
Zwerge: Sie gelten noch immer als das alte Volk, mit denen man Frieden geschlossen hat. Sie sehen in den Zwergen einen Teil der Schöpfung ihrer Götter und so sind diese ein natürlicher Teil dieser Welt. Dennoch werden sie nicht wirklich als Freunde betrachtet aber akzeptiert.
Ashalan: Die Abneigung, welche die anderen Elfen den Ashalan entgegen bringen, haben sie selbst nicht. Man steht ihnen neutral gegenüber.
Maruu: Für diese seltsamen Wesen hegen sie große Sympathien. Sie mögen deren Friedfertigkeit und ihre natürliche Lebensweise. Aber können deren Abneigung gegen Wasser nicht nachvollziehen.
Kleidung und Bewaffnung
Tragen stets eine Lederhose (Frauen noch ein passendes Oberteil) und einen Stoffmantel, welcher, wenn man ihn öffnet, ein Netz beinhaltet.
Um den Hals tragen sie einen Diamant, der einen Zauber enthält mit dem sie Unterwasser atmen können.
Rüstzeug ist den Seeelfen eher fremd. Allenfalls nutzen sie sehr leichte Lederrüstungen aber auch nur in Krisenzeiten.
Die Seeelfen bevorzugen Speere und ähnliche Waffen. Der Dreizack ist dabei aber die mit Abstand beliebteste und nützlichste Waffe. Ebenfalls tragen sie alle einen Dolch, zum Häuten und Zuberreiten der Fische. Mit den sonst für Elfen üblichen Langschwertern können sie nicht umgehen und brauchen es auch nicht.
Geschichte
Die Seeelfen leben auf der Insel Folas. Jenes Eiland liegt genau zwischen den Ascari-Inseln, Taron und Eon. Keiner weiß, ob es eine eigenständige Insel ist oder gar der Teil eines Kontinenten. So gilt sie, als einzigste Insel, als keinem Kontinent zugeordnet. Die Elfen bevölkern die Insel Folas schon sehr lange, ihren eigenen Angaben nach fanden sie die Insel ca. 30.000 Jahre KT.
Schon von je her zogen die Elfen durch die Welt um diese zu erkunden. Bei einer solchen Expedition – geführt von dem Elfen Nyrgo – gerieten die Schiffe in einen gewaltigen Sturm. Weit im Norden geschah ein großes Unglück, was Yara sich aufbäumen lies. So durchzogen Beben, Sturm und Flut das sein und leider wurde ein Großteil der Elfen zur See erfasst und fanden ihr Ende. Eine Gruppe von 10 Schiffen mit je 200 Elfen – darunter auch Nyrgo – schaffte es jedoch an einer mit Klippen übersäten Insel zu stranden. Ihre Freude überlebt zu haben floss aber schnell dahin, als sie erkannten dass die scharfen Klippen ihre Schiffe zermürbt hatten und eine Rückkehr unmöglich war.
Nyrgo, ein sehr vorausschauender Elf, erkannte schnell, dass die an Land lebenden Tiere zur Ernährung nicht ausreichen würden. Und so befahl er den Zauberern ihre Kräfte zu nutzen um die Jagd unter dem Wasser zu ermöglichen. Diese setzten erschufen zwei mächtige Zauber. Der eine ermöglichte das Atmen Unterwasser, der andere, permanent wirkende, ließ ein drittes Augenlied entstehen, mit dem man Unterwasser perfekt sehen konnte.
Seit diesen Tagen ernähren sich die Seeelfen hauptsächlich von Fischen und Algen. Aus dem Holz, welches sie fanden bauten sie sogenannte Kanus und siedelten sich in weitläufiger Umgebung der Insel an.
Lange Zeit lebten die Seeelfen abgeschieden von den Geschehnissen in der Welt. So nahmen sie nicht an den großen Kriegen gegen die Zwerge oder Ashalan teil. Jedoch hatten auch sie ihre Kriege. Sofern man ihnen glauben schenken kann, gibt es Völker, welche in den tiefen des Meeres leben und von Zeit zu Zeit in räubersicher Absicht an die Oberfläche kommen.
Von den Geschehnissen auf der Welt wurden sie erst wieder erfasst, als die Dämonen angriffen. In diesem Krieg haben sie tapfer gekämpft aber haben auch großes Leid erfahren müssen. Noch immer scheinen sie auf der Suche nach dämonenverseuchten Gegenden zu sein um diese zu reinigen.
Ein weitere Kapitel in der Geschichte der Seeelfen wurde mit dem auftauche der Menschen aufgeschlagen. Schon kurz nachdem die Menschen auf die Bildfläche Rivallons getreten waren, entdeckten die Seeelfen deren Verlangen nach Rauschmitteln. Um an die Waren zu kommen, die den Elfen nicht zur Verfügung standen, boten sie den Menschen den Handel an. Die Kakota wurden gezüchtet und der Anbau verfeinert. Für die Menschen war es eine angenehme Einnahmequelle. Auch wenn die Reise beschwerlich war und die Seeelfen nicht gerade geringe Forderungen an Waren stellten, konnte man die Kakota äußerst gewinnbringend verkaufen. Besonders an Orten, in denen sie eigentlich verboten war.
Doch mit dem Erfolg kamen auch Organisationen auf den Plan, die noch mehr Gewinn machen wollten. Häufig wurden Versuche durchgeführt, die Küste Folas einzunehmen, doch scheiterten sie kläglich an den Kliffen und an der geringen Fläche um an Folas zu landen. Selten konnte mehr als ein Ruderboot an Land gehen, sodass die "Eroberer" ohne Probleme niedergerungen werden konnten. Um zu zeigen, dass so etwas nicht erwünscht war und auch als Strafe, wurden jedes mal die Preise für die Kakota erhöht. Dies Unterstütze jedoch auch den Versuch, Folas einzunehmen, um bessere Preise zu erlangen und den Markt nicht erliegen zu lassen. Schon bald schlossen sich mehrere Organisationen zusammen, um gemeinsam Folas einzunehmen. Nach wie vor, konnte man kaum Land gewinnen und Massen an Menschenleben wurden an der Küste beendet, sodass sich das Wasser rund um Folas rot färbte.
Doch die Angreifer waren zahlreich und die Seeelfen ein recht kleines Volk, bei dem viele noch nicht den Umgang mit Waffen im Kampf gelernt hatten. Jeder Elf erschlug mindestens 10 Angreifer, aber dennoch errangen die Menschen einen Sieg und knechteten die Seeelben. Sie wurden gezwungen fast den ganzen Tag zu arbeiten und bekamen nur 1 Mahlzeit. Jedoch wurde es den Seeelfen nicht gestattet selbst zu fischen, sodass die Menschen die Fische jagten. Einen knappen Monat, nachdem Folas erobert war, hatten die Seeelfen einen Plan geschmiedet. Sie warteten, bis der Großteil der Menschen fischen waren und erschlugen mit ihren Messern, die sie zum ernten der Kakotas hatten ihre Wächter. Schnell drangen sie in die Waffenkammern der schiffe ein und rüsteten sich mit Lederrüstungen, Speeren und Dreizack aus. Die Fischer wurden kurz darauf ebenfalls unerwartet erschlagen und Folas war wieder frei. Erneut hatten die Seeelfen Verluste erlitten, welche jedoch nur gering ausfielen. Die Seeelfen wollten den Handel mit der Kakota beenden, aber Valvar und Taron setzten alles Räder in Bewegung um ein Abkommen zu treffen. Nach einiger Zeit hatte man sich darauf geeinigt, dass einer Ersatzstreitmacht auf die nahe, aber recht kleine Insel Kralte positioniert wird, die den Schutz Folas gewährt. Es kam nur ein einziges mal zu einem neuerlichen Angriff, bei dem jedoch das Bündnis in Kraft trat und die Menschen, den Seeelfen zur Seite standen. Seither sind die Seeelfen den Menschen sehr misstrauisch gegenüber aber wissen sie doch, dass es auch gute unter ihnen gibt. Sie verabscheuen alle, die sich gegen bestehende Gesetze stellen.
Der Tag der Eroberung Folas wird einmal im Jahr als Tag des roten Meeres betrauert. Der Tag der Rückeroberung wird als Tag des schneidenden Messers gefeiert.
Glaube
Durch ihren regen Kontakt mit den Waldelfen haben sie auch deren Religion mit übernommen.
Regeltechnisches
Das ist bisher nur vorläufig! Alles was bisher angefallen ist und was sich aus deren Beschreibung auf die Regeln auswirken könnte, ist hier zusammengefasst.
Vorteile:
- Brillante Taucher
- Können Unterwasser gut sehen
- Können mit dem Diamant einmal täglich Unterwasser atmen
- Können gut Fische und Algen fangen und zubereiten
- Telepathie mit Wassertieren, aber nur soweit deren Hauptlebensraum das Wasser ist.
Nachteile:
- Weniger magische Fähigkeiten als normale Elfen
- Fühlen sich in Metallrüstungen unwohl
- schlechte soziale Fähigkeiten
- Brauchen einmal am Tag Salzwasser, welches sie über die Haut einnehmen müssen, da sonst ihr Kreislauf zusammenbricht, wird kein Salzwasser aufgetragen verlieren sie 5 Lebenspunkte, was erst wieder aufgehoben wird, wenn sie das Salzwasser zu sich nehmen.
- Keine Telepathie mit anderen Tieren
